Durch die relativ hohe Laufzeit werden an den Kreditnehmer jedoch in der Regel mehrere Anforderungen gestellt. So muss sich der Student zum Beispiel in seinem Erststudium befinden oder darf nur eine gewisse Semesteranzahl vor seinem derzeitigen Studium in einem anderen Studienfach studiert haben. Ferner gilt hier häufig ein Höchstalter, durch welches sich die Kreditinstitute gegen Langzeitstudenten absichern wollen.
Die Vorteile bei einem Studentenkredit liegen zunächst darin, dass sich der Student voll auf sein Studium konzentrieren kann und keinen Nebenjob benötigt. Auch bei Personen, die sich eventuelle Studiengebühren nicht leisten können, kann sich ein Studentenkredit lohnen, da diese oft zu günstigen Konditionen vergeben werden. Dies ist speziell gegen Ende der Studienzeit der Fall. Viele Kreditinstitute bieten zusätzlich zu der Studienzeit noch eine Zahlungsverzögerung von bis zu einem Jahr an, um die Zeit bis zur Anstellung zu überbrücken.
Allerdings werden Studentenkredite nicht staatlich subventioniert und sind daher nach dem Studium in vollem Umfang vom Kreditnehmer zu tragen. Auch das Risiko ist bei einem Abbruch des Studiums reltiv hoch, sodass Studentenkredite in die Kritik geraten sind auf diesem Weg in die Schuldenfalle zu führen. Ebenso problematisch können sich Kredite mit festgelegtem Rückzahlungsbeginn auswirken, wenn sich das Studium über den erwarteten Rahmen hinzieht.