Geldanlage in Investmentfonds

Kreditauswahl

Investmentfonds charakterisieren sich vor allem durch ihre besondere Flexibilität. Es besteht die Möglichkeit eine bestimmte Summe zu investieren, oder monatlich bzw. in unregelmäßigen Abständen einen bestimmten Betrag einzuzahlen. Allerdings: Für Einmalanlagen werden von Investmentgesellschaften eine Mindestsumme verlangt, die meistens 3000 bis 10.000 Mark beträgt. Viele Investmentgesellschaften geben sich bei Sparplänen schon mit 100 Mark monatlich zufrieden, bei anderen Investmentgesellschaften liegt die Grenze bei 250 bis 300 Mark je Einzahlung. Indem man regelmäßig eine feste Summe einzahlt, kauft man bei geringen Preisen ziemlich viele und bei hohen Preisen ziemlich wenige Anteile. Durch diesen Cost-Average – Durchschnittskosten - bezeichneten Effekt kommt man dauerhaft zu einem vorteilhafteren Einstiegspreis, als wenn man monatlich eine bestimmte Anzahl von Fondsanteilen kaufen würde.

Bei der Wahl des richtigen Investmentfonds sollte man auf zwei Faktoren achten – auf den Zeitfaktor und die individuelle Risikobereitschaft. Geldmarktnahe Investmentfonds sind wegen des nicht bestehenden Kursrisikos und der geringen Gebühren ein optimaler Ersatz für das Sparbuch, eine Investition bei Renten- und Immobilienfonds ist aufgrund des Ausgabeaufschlages von 3 bzw. 5 % in der Regel nur für mehrere Jahre ratsam. Wer einen Aktienfonds wählt, sollte komplett sicher sein, dass er das Geld für die nächsten 5 bzw. 7 Jahre nicht für andere Zwecke braucht.

Kosten der Anlage in Investmentfonds

Anleger sollten eine jährliche Verwaltungsgebühr zwischen 0,5 und 2,0 % zahlen. Dazu werden Spesen für Kauf und Verkauf der im Fonds enthaltenen Papiere, darüber hinaus noch die Vergütung für den Wirtschaftsprüfer und die Depotbank. Des Weiteren fällt beim Kauf einmalig der sogenannte Ausgabeaufschlag an, der je nach Fondsart 0,5 bis 10 % des Anteilwertes beträgt. Abhängig von der Anlagesumme ist jedoch ein Rabatt vorstellbar. Trotz aller Gebühren verfügen in erster Linie Aktienfonds im Vergleich zur Direktanlage über deutliche Kostenvorteile.

Festgeld Anlage

Festgeld stellt eine sehr sichere Geldanlage dar, denn es gibt keine Kursschwankungen wie beispielweise bei Aktien. Hier sollte man mit unterschiedlichen Laufzeiten rechnen, die je nach Bank und Angebot zwischen drei Monaten bzw. mehreren Jahren dauern können. Die Zinsen werden in der Regel am Ende der Laufzeit gutgeschrieben. Sowohl der Zinssatz als auch die Laufzeit werden vorher festgelegt und können auch nicht während der Laufzeit verändert werden.